Kultur · 20. April 2026
Schriftsteller verlassen Verlag wegen Investor-Übernahme
Eine Gruppe von 115 Schriftstellern hat ihren Austritt aus dem französischen Verlagshaus Grasset angekündigt, um gegen die mutmaßliche Einflussnahme des Investors Vincent Bolloré zu protestieren.
Unterschiede im Fokus
- Linkes Spektrum: Der Stern hebt hervor, dass die Schriftsteller eine ideologische Kriegführung und die Verbreitung von Autoritarismus im Kulturbereich durch den Investor befürchten, der eine Bedrohung für die verlegerische Unabhängigkeit darstelle.
- Mitte: Die FAZ beschreibt die Entwicklung als Teil eines "Rechtsrucks" bei Hachette, der unter der Führung von Vincent Bolloré stattfindet und sich in der Aufnahme rechter Autoren und der Entlassung des Verlagsleiters äußert.
Streitpunkte
- Ob die Entlassung des Verlagsleiters Olivier Nora direkt auf den Einfluss von Vincent Bolloré zurückzuführen ist oder ob es andere, nicht genannte Gründe gab.
- Inwieweit die Aufnahme neuer Autoren wie Boualem Sansal durch Grasset als gezielte "Gleichschaltung" oder als legitime Erweiterung des Verlagsprogramms zu werten ist.
Fehlende Perspektiven:
- Die Perspektive des Investors Vincent Bolloré oder seiner Vertreter zu den Vorwürfen wird nicht beleuchtet.
- Die genauen Gründe für die Entlassung des bisherigen Verlagschefs Olivier Nora, jenseits der vermuteten Einflussnahme Bollorés, bleiben unklar.
- Die Haltung anderer Autoren, die dem Verlag treu bleiben oder die Entwicklung anders bewerten, ist nicht Gegenstand der Berichterstattung.
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